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    Industrie Roboter

    Xiaomi schickt CyberOne als Praktikanten in die Autofabrik – 90 Prozent menschlicher Leistung

    Steffen WansorSteffen WansorMärz 8, 20262 Minuten Lesezeit
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    Xiaomi hat angefangen, CyberOne-Humanoide in der eigenen Elektroauto-Fabrik in Peking einzusetzen. Nicht als Demo, nicht als PR-Stunt, sondern als tatsächliche Arbeitskräfte auf Probe. Das Unternehmen nennt sie „Praktikanten”. Die Zahl, die dabei rausfällt: 90 Prozent eines menschlichen Arbeitspensums in einer Drei-Stunden-Schicht.

    Das ist eine bemerkenswerte Behauptung. Wenn sie stimmt, sind Humanoide deutlich näher an der industriellen Nutzbarkeit als die meisten Experten angenommen haben.

    Was CyberOne in der Fabrik macht

    Xiaomi ist mit dem CyberOne eher zurückhaltend gewesen. Den Roboter gibt es seit 2022, aber lange war unklar, was er tatsächlich kann. Die Antwort kommt jetzt aus der Praxis statt aus Demovideos.

    In der EV-Fabrik übernimmt CyberOne repetitive Produktionsaufgaben. Welche genau, verrät Xiaomi nicht im Detail, aber es geht um Aufgaben entlang der Montagelinie. Drei Stunden Schichtdauer klingt nach wenig, ist aber für einen Humanoiden aktuell eine realistische Betriebszeit. Batterielebensdauer ist nach wie vor einer der limitierenden Faktoren.

    Xiaomis Präsident Lu Weibing hat sich ungewöhnlich direkt geäußert: Humanoide könnten Menschen bei bestimmten Aufgaben ersetzen und Arbeit übernehmen, die Menschen nicht tun können. Für ein chinesisches Unternehmen, das normalerweise vorsichtig kommuniziert, ist das eine klare Ansage.

    90 Prozent: Ein Benchmark

    Die 90-Prozent-Zahl verdient Kontext. Sie bezieht sich auf den Output in einer definierten Schicht, nicht auf die Flexibilität oder Problemlösungsfähigkeit. Ein Mensch, der drei Stunden die gleiche Montageaufgabe macht, schafft 100 Prozent. CyberOne schafft 90 Prozent davon.

    Das sagt nichts darüber aus, wie der Roboter mit Ausnahmen umgeht, ob er Teile erkennt, die nicht ganz richtig liegen, oder was passiert, wenn eine Maschine in der Linie ausfällt. Für die einfache Wiederholung einer Aufgabe sind 90 Prozent aber ein Wert, bei dem sich ein Einsatz wirtschaftlich lohnen kann. Besonders wenn der Roboter keine Pausen braucht, nicht krank wird und in Nachtschichten arbeiten kann.

    Xiaomis Strategie

    Xiaomi verfolgt in der Robotik eine andere Strategie als die meisten Wettbewerber. Das Unternehmen investiert in Startups wie Xynova, hat mit TacRefineNet ein taktiles Manipulationssystem für Roboterhände veröffentlicht und baut gleichzeitig eigene Hardware. Die EV-Fabrik dient als Testumgebung für den eigenen Humanoiden, genau wie Tesla seine Optimus-Roboter zuerst in den eigenen Werken einsetzt.

    Der Vorteil: Xiaomi kontrolliert die Umgebung. Wenn CyberOne an einer Station scheitert, können die Ingenieure am nächsten Tag nachjustieren. Kein externer Kunde muss überzeugt werden, kein Vertrag steht auf dem Spiel.

    Quelle

    TheCooldown

    China CyberOne EV Fabrik Humanoid Produktion Xiaomi
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    Steffen Wansor

      Sci-Fi hat mich früh geprägt. Nicht als Spektakel, sondern als Idee vom Alltag mit Maschinen. Auf XONOID schreibe ich über Heimroboter, KI und die leise Zukunft dazwischen.

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