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    Industrie Roboter

    Sharpa zeigt auf der CES was taktile Sensorik für Roboter bedeutet

    Steffen WansorSteffen WansorJanuar 9, 20262 Minuten Lesezeit
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    Sharpa aus Singapur hat auf der CES 2026 gleich mehrere Demos gezeigt, die ein oft unterschätztes Thema in den Fokus rücken, nämlich den Tastsinn.

    Von Blackjack bis Windmühle

    Die Demo, die wohl am meisten Aufmerksamkeit bekam, war ein humanoider Roboter als Blackjack-Dealer. Klingt nach Gimmick, ist aber technisch anspruchsvoll, denn Karten sind dünn, flexibel und rutschen leicht weg. Sie zuverlässig zu greifen und einzeln auszuteilen erfordert eine Präzision, die mit reiner Kamerasteuerung kaum zu erreichen ist.

    Die zweite Demo war weniger spektakulär, aber technisch vielleicht noch beeindruckender. Der Sharpa North Roboter baute autonom eine Papier-Windmühle zusammen, in über 30 Schritten. Laut Sharpa ist das die längste kontinuierliche autonome Manipulations-Sequenz, die bisher öffentlich von einem Roboter gezeigt wurde.

    Beim Ping-Pong zeigte North eine Reaktionszeit von 0,02 Sekunden.

    Die Hand dahinter

    Das Herzstück der Demos ist die SharpaWave, eine Roboterhand in Menschengröße mit 22 Freiheitsgraden. Jede Fingerkuppe enthält über 1.000 taktile Sensoren und eine Miniatur-Kamera. Die Kombination nennt Sharpa “visuo-tactile sensing”. Der Roboter fühlt und sieht gleichzeitig, was er berührt. Die Kraftsensoren messen Druck mit einer Auflösung von 0,005 Newton und liefern 6D-Kraftvektoren für dynamische Griffkontrolle. Die Hand hat den 1-Million-Grip-Zyklus-Test bestanden, ohne auszufallen.

    Für die SharpaWave gab es einen CES 2026 Innovation Award in der Kategorie Robotik. Die Massenproduktion läuft übrigens seit Ende 2025.

    CraftNet: Das Gehirn

    Die Software hinter den Demos heißt CraftNet. Sharpa beschreibt es als hierarchisches VTLA-Modell, wobei das T für Tactile steht. Im Kern besteht CraftNet aus drei Systemen, die mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten arbeiten. System 2 ist das Reasoning Brain und läuft mit etwa 1 Hz. Es versteht Anweisungen, zerlegt komplexe Aufgaben in Teilschritte und plant langfristig. System 1, das Motion Brain, arbeitet mit 10 Hz und steuert grobe Bewegungen, bevor die Hand ein Objekt berührt. System 0, das Interaction Brain, übernimmt mit 100 Hz die Feinmotorik im Moment des Kontakts und nutzt dabei das taktile Feedback in Echtzeit. Sharpa nennt das den “Last Millimeter Challenge”. Der entscheidende Moment beim Greifen ist nicht die Annäherung, sondern der Kontakt, und genau da setzt System 0 an.

    Quelle

    Sharpa

    CES 2026 Humanoide Roboter Roboterhände Sharpa SharpaWave Taktile Sensorik
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    Steffen Wansor

      Sci-Fi hat mich früh geprägt. Nicht als Spektakel, sondern als Idee vom Alltag mit Maschinen. Auf XONOID schreibe ich über Heimroboter, KI und die leise Zukunft dazwischen.

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