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    Sourccey Update: Ein kleines Team baut R2-D2 Roboter für unter 1.000 Dollar

    Steffen WansorSteffen WansorJanuar 8, 20263 Minuten Lesezeit
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    Wir haben im Dezember über Sourccey geschrieben, das Open-Source Heimroboter-Projekt. Als Robotik, Sci-Fi und Star Wars Fan verfolge ich das Projekt natürlich und jetzt gibt es ein neues Video, das die ganze Geschichte erzählt, und sie ist wilder als erwartet

    Die Kurzversion

    Vier Männer mit “extrem limitierter Erfahrung” in Robotik haben in wenigen Monaten einen funktionierenden Heimroboter gebaut. Materialkosten unter 600 Dollar. Zielpreis für Endkunden soll um die 1.000 Dollar sein.

    Der Roboter sieht aus wie R2-D2 – und das ist Absicht. Statt Beinen gibt es Räder, eine bewusste Designentscheidung, weil Beine technisch zu aufwendig und für die meisten Haushaltsaufgaben schlicht nicht nötig sind.

    Wie es anfing

    Die Gründer stolperten auf Twitter über einen 3D-gedruckten Humanoiden von einem Entwickler namens Levik, kauften noch am selben Tag einen 3D-Drucker und bauten den Roboter nach. Kurze Zeit später entdeckten sie die S100 Roboterarme von Hugging Face, die zufällig dieselben Motoren nutzten wie ihr Humanoid-Projekt.

    Die erste KI-Demo funktionierte auf Anhieb. Greifen, bewegen, ablegen, alles vom Modell gesteuert. Das war der Moment, in dem sie beschlossen, eine Robotik-Firma zu gründen.

    Die technischen Hürden

    Der Weg zum funktionierenden Produkt war holprig. Fehlerhafte Platinen für 500 Dollar, durchgebrannte Motoren, Arme die zu schwach waren um irgendetwas zu heben. Das größte Problem kam zum Schluss: die KI-Software funktionierte nicht mit den neuen Getriebe-Motoren. Die Lösung war brutal simpel, aber zeitaufwendig. Mehr Training, viel mehr Training. 100 Episoden auf RTX 5090 GPUs, einen ganzen Tag lang, bis es endlich funktionierte.

    Das Team

    Das Team entstand durch Zufall. Einer der Gründer traf Colin in der New Yorker U-Bahn, beide waren versehentlich in die falsche Richtung unterwegs. Colin war Maschinenbau-Student mit 3D-Druck-Erfahrung und brachte später seinen Freund Miles mit. Dazu kam Sebastian, ein Praktikant von Princeton. Die finale Aufstellung: drei Mechaniker, zwei Software-Entwickler, keiner mit Erfahrung in Elektrotechnik. Der Gründer lernte Platinen-Design mit ChatGPT und Datenblättern.

    Aktueller Stand

    Der Roboter funktioniert. Raspberry Pi statt teurem Jetson Board, eigene Desktop-Software, Teleoperation per Smartphone. Die Bauzeit liegt aktuell bei etwa drei Tagen pro Roboter und das Team sucht Ingenieure und Video-Editoren, um das Projekt weiterzutreiben.

    Sourccey zeigt was möglich ist, wenn Robotik demokratisiert wird. Keine Milliarden-Finanzierung, keine geheime Forschungsabteilung, sondern nur ein kleines Team mit 3D-Druckern, Open-Source-Software und jeder Menge Leidenschaft für Robotik und Sci-Fi. Der Roboter wird niemanden beeindrucken, der Boston Dynamics Atlas gewohnt ist, aber darum geht es auch nicht. Es geht darum, dass jemand mit einem 3D-Drucker und etwas Geduld jetzt einen funktionierenden Heimroboter bauen kann, für unter 1.000 Dollar.

    Wer Sourccey weiter verfolgen will, findet sie auf YouTube. Ich werde natürlich auch über weitere Entwicklungen berichten.

    Sourccey Discord – GitHub

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    Steffen Wansor

      Sci-Fi hat mich früh geprägt. Nicht als Spektakel, sondern als Idee vom Alltag mit Maschinen. Auf XONOID schreibe ich über Heimroboter, KI und die leise Zukunft dazwischen.

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